So, 10. Dezember 2017, 11 Uhr – «Menschenrechte, oder: das Recht des Menschen, Rechte zu haben»

So, 10. Dezember 2017, 11 Uhr – «Menschenrechte, oder: das Recht des Menschen, Rechte zu haben»

Vortrag von Dr. theol. Andreas Ennulat zum Internationalen Menschenrechtstag

 

«Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren». So die Allgemeine Menschenrechtserklärung von 1948.  Doch sind alle Menschen allein aufgrund ihres Menschseins mit den gleichen Rechten ausgestattet? Rechte, die unveräusserlich und unteilbar sind und universellen Geltungsanspruch haben?

Menschenrechte sind heute von fast allen Staaten anerkannt. Das so genannte Universalitätsprinzip ist jedoch immer wieder Gegenstand politischer Debatten.

Die Publizistin und Theoretikerin Hannah Arendt (1906 –1975) bemängelte, dass Menschenrechte mit dem Konstrukt «Staat» untrennbar verbunden sind. Welche Rechte haben Migranten und Staatenlose? Sind Menschenrechte von Menschen auf der Flucht und in Flüchtlingslagern einklagbar? Arendt forderte das „Recht, Rechte zu haben“.

Im Rahmen der Ausstellung «Visionen. Henry Dunant. Und wir?» referiert Dr. theol. Andreas Ennulat am Sonntag, 10. Dezember 2017 um 11 Uhr über Menschenrechte. Der Vortrag ist öffentlich, die Teilnahme am Vortrag kostenlos. Die Veranstaltung findet im Henry-Dunant-Museum statt.